Es bewegt si was

1. Ebenseer Zukunftsschmiede

1. Ebenseer Zukunftsschmiede

Bei der 1. Ebenseer Zukunftsschmiede am Freitag, 11. Juni rauchten den gut 20 TeilnehmerInnen die Köpfe – und das lag nicht nur an den Außentemperaturen von über 30 °C.

 

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, um in Ebensee umweltfreundliche Fortbewegung stärker zu verbreiten. Vor allem müssen Themen rund ums Radfahren, Zu- Fuß-Gehen und öffentliche Verkehrsmittel viel stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden – mit Maßnahmen und Aktivitäten, die kein großzügiges Gemeindebudget erfordern.

Die beiden Referenten DI. Robert Stögner vom Klimabündnis OÖ. und DI. Wolfgang Öhlinger von mobitipp Gmunden brachten mit ihren Impulsreferaten viele interessante Themen zur Sprache, anhand derer im Anschluss gearbeitet wurde.

So wird es in Zukunft verstärkte Informationen zum öffentlichen Verkehr in Ebensee (Fahrpläne, Tarife, Ermäßigungen etc.) geben, da Bus und Bahn in unserer Region tatsächlich eine interessante Alternative zum PKW sind. Das wissen nur noch zu wenige.

Alte Fußwege, die heute kaum noch genutzt werden, führen abseits der Hauptverkehrswege ins Ortszentrum oder z.B. zu den Ebenseer Schulen – sie müssen nur wiederbelebt werden. Bei Neuplanungen soll in Zukunft immer mitgedacht werden, wie man für Fußgänger und Radfahrer möglichst direkte und kurze Wege schafft.

Viele Tipps gab es von DI. Stögner auch zu Fragen, wie wir das Miteinander der verschieden Verkehrsteilnehmer sichererer und wie wir unseren Ort fahrradfreundlicher gestalten könnte.

Der Anfang ist gemacht: Die 1. Ebenseer Zukunftsschmiede war der Startschuss für den Weg in Richtung umweltfreundlicher Mobilität. Jetzt heißt es dranbleiben und weiterarbeiten!

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