Die Ebenseer Zukunftsschmiede

 

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Viele EbenseerInnen sind bereit, Zeit und Energie für unseren Ort aufzuwenden, halten sich aber von der aktiven Gemeindepolitik lieber fern. Um deren Wissen, Erfahrungen und Tatkraft trotzdem zu nutzen, haben wir uns vorgenommen, einen Rahmen zu schaffen, in dem ernsthaft, konsequent und umsetzungsorientiert an wichtigen Themen für unseren Ort gearbeitet wird: die Ebenseer Zukunftsschmiede.

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„Hochwasser in Ebensee – Tendenz steigend?“

4. Ebenseer Zukunftsschmiede

Rund 30 Interessierte aus der Ebenseer Bevölkerung und politische VertreterInnen folgten der Einladung der BÜFE (Bürgerliste für Ebensee) zur 4. Zukunftsschmiede rund um das Thema „Hochwasser“.

2014 zuschmi foto klein„Die Frage, ob die Tendenz zu Hochwasserereignissen in Ebensee steigend ist, kann klar mit JA beantwortet werden.“ – diese Aussage von Ing. Wilhelm Laimer, Leiter des Gewässerbezirks Gmunden brachte es auf den Punkt. Verschiedene Projekte, die an der Traun im Ebenseer Ortsgebiet geplant sind, sollen bei zukünftigen Hochwasser-Ereignissen helfen, Schäden in Grenzen zu halten: z.B. im Mündungsbereich der Traun im Trauneck, an der Ischlerstraße vom Sportplatz traunaufwärts oder in Langwies. Mehr Platz für die Traun, Schutzmaßnahmen für besonders gefährdete Ortsteile, Verringerung der Geschiebemengen umfasse in Kürze die Zielsetzung der Maßnahmen. Neben dem Hochwasserschutz werden die Projekte auch neue Möglichkeiten für Tourismus und Naherholung eröffnen.

Die vielen offenen Fragen aus dem Publikum rund um die Wehre an der Traun, den Pegelstand des Traunsees,

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„Hinschau´n, Zuapack´n, Z´sammhelfen“

3. Ebenseer Zukunftsschmiede

Wie bringt man die BürgerInnen (wieder) dazu, aktiv im Gemeindegeschehen mit zu mischen?

ZS2012

Darum drehte sich die heurige Zukunftsschmiede, die zum 3. Mal veranstaltet wurde. In ihren interessanten Referaten berichteten Johannes Meinhart (Regionalmanagement Gmunden), Ingrid Weydemann (Museum Fronfeste/ Neumarkt am Wallersee) und Alexandra Kainz (Verein Take Part/Wien), wie in ihrem Bereich die Bürgerbeteiligung funktioniert.

So gibt es z.B. interessante Modelle wie den Bürgerbeirat, der in Vorarlberg angewendet wird, um die BürgerInnen ins Boot zu holen und um verschiedene Sichtweisen kennen zu lernen.

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Es wachst was

2. Ebenseer Zukunftsschmiede - Brucknsteher und Trüföplatzln

2. Ebenseer ZukunftsschmiedeWährend Straßen und Plätze früher den Raum der Öffentlichkeit bildeten und BürgerInnen eines Ortes sich dort trafen, miteinander plauderten etc., dienen Straßen heute in vielen Fällen nur mehr einem möglichst raschen Verkehrsfluss.
Gerade in Ebensee hat sich durch die Verlagerung der Geschäftstätigkeiten vom linken (ehem. „Lamba“) zum rechten (Bahnhofstraße) Traunufer auch das Zentrum des Orts verlagert bzw. ist es im Zuge dieser Entwicklung irgendwie verloren gegangen. Bei vielen Projekten stand in den letzten Jahren die Zahl der Parkflächen im Vordergrund, ohne Rücksicht auf das Ortsbild und Überlegungen abseits des PKW-Verkehrs.
Ein Ortszentrum im Sinne eines Platzes, auf dem sich Begegnungen, Feste, Veranstaltungen abspielen, gibt es in Ebensee im Moment nicht.

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Es bewegt si was

1. Ebenseer Zukunftsschmiede

1. Ebenseer Zukunftsschmiede

Bei der 1. Ebenseer Zukunftsschmiede am Freitag, 11. Juni rauchten den gut 20 TeilnehmerInnen die Köpfe – und das lag nicht nur an den Außentemperaturen von über 30 °C.

 

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten, um in Ebensee umweltfreundliche Fortbewegung stärker zu verbreiten. Vor allem müssen Themen rund ums Radfahren, Zu- Fuß-Gehen und öffentliche Verkehrsmittel viel stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden – mit Maßnahmen und Aktivitäten, die kein großzügiges Gemeindebudget erfordern.

Die beiden Referenten DI. Robert Stögner vom Klimabündnis OÖ. und DI. Wolfgang Öhlinger von mobitipp Gmunden brachten mit ihren Impulsreferaten viele interessante Themen zur Sprache, anhand derer im Anschluss gearbeitet wurde.

So wird es in Zukunft verstärkte Informationen zum öffentlichen Verkehr in Ebensee (Fahrpläne, Tarife, Ermäßigungen etc.) geben, da Bus und Bahn in unserer Region tatsächlich eine interessante Alternative zum PKW sind. Das wissen nur noch zu wenige.

Alte Fußwege, die heute kaum noch genutzt werden, führen abseits der Hauptverkehrswege ins Ortszentrum oder z.B. zu den Ebenseer Schulen – sie müssen nur wiederbelebt werden. Bei Neuplanungen soll in Zukunft immer mitgedacht werden, wie man für Fußgänger und Radfahrer möglichst direkte und kurze Wege schafft.

Viele Tipps gab es von DI. Stögner auch zu Fragen, wie wir das Miteinander der verschieden Verkehrsteilnehmer sichererer und wie wir unseren Ort fahrradfreundlicher gestalten könnte.

Der Anfang ist gemacht: Die 1. Ebenseer Zukunftsschmiede war der Startschuss für den Weg in Richtung umweltfreundlicher Mobilität. Jetzt heißt es dranbleiben und weiterarbeiten!

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