Pumpspeicherkraftwerk

Pumpspeicherkraftwerk Ebensee – BÜFE nimmt Befürchtungen der Bevölkerung ernst

Bild ENERGIE AGNachdem sich die Bürgerliste für Ebensee (BÜFE) bereits seit Monaten intensiv mit dem PSKW und seinen Folgen für Ebensee und seine Bevölkerung auseinandersetzt, konnten wir nun auch die anderen Fraktionen ins Boot holen.
In der Gemeinderatssitzung am 4. März wurde in letzter Minute ein Dringlichkeitsantrag eingebracht, dass von Seiten der Gemeinde Einwände gegen die UVP erhoben werden, um die Parteienstellung im UVP-Verfahren nicht zu verlieren.
Auch wenn das Projekt - abgesehen von den ökonomischen Interessen - für eine Zukunft mit Strom aus erneuerbaren Energien einen Beitrag leisten kann, so ist unumstritten, dass Ebensee die Belastungen v.a. während der Bauphase (Beeinträchtigung durch Staub, Lärm, Sprengungen, Baustellenverkehr, ...) treffen werden. Viele Anrainer der Kohlstatt haben uns gegenüber diesbezügliche Befürchtungen geäußert.
Als VertreterInnen der Gemeinde sehen wir es als unsere Pflicht an, solche Projekte kritisch zu hinterfragen und etwaige negative Auswirkungen auf unseren Heimatort möglichst einzuschränken. Daher ist es wichtig, dass die Gemeinde als solche durch entsprechende Einwendungen ihre Parteistellung im UVP-Verfahren wahrt.

Nachteilig sehen wir in diesem Zusammenhang die Aussage von Vzbgm. Ing. Markus Siller, er sei „ein absoluter Befürworter des PSKW“, die in der Ausgabe der OÖ. Nachrichten vom 11.1.2013 erschien. Mit dieser Äußerung wurde vorweg eine wohlwollende Betrachtung durch die Gemeinde signalisiert.
Die BÜFE steht auf dem Standpunkt, dass es Aufgabe der gesamten Gemeindevertretung ist, dieses Projekt und seine Auswirkungen auf Ebensee kritisch zu prüfen. Wir glauben, dass wir das den betroffenen Anrainern (nicht nur)in der Kohlstatt schuldig sind.
Und was die Ebenseer Bevölkerung von dem Projekt hat, darüber wird wohl noch in vielen Treffen mit der Energie AG zäh zu verhandeln sein.

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