Pumpspeicherkraftwerk

Pumpspeicherkraftwerk Ebensee – BÜFE nimmt Befürchtungen der Bevölkerung ernst

Bild ENERGIE AGNachdem sich die Bürgerliste für Ebensee (BÜFE) bereits seit Monaten intensiv mit dem PSKW und seinen Folgen für Ebensee und seine Bevölkerung auseinandersetzt, konnten wir nun auch die anderen Fraktionen ins Boot holen.
In der Gemeinderatssitzung am 4. März wurde in letzter Minute ein Dringlichkeitsantrag eingebracht, dass von Seiten der Gemeinde Einwände gegen die UVP erhoben werden, um die Parteienstellung im UVP-Verfahren nicht zu verlieren.
Auch wenn das Projekt - abgesehen von den ökonomischen Interessen - für eine Zukunft mit Strom aus erneuerbaren Energien einen Beitrag leisten kann, so ist unumstritten, dass Ebensee die Belastungen v.a. während der Bauphase (Beeinträchtigung durch Staub, Lärm, Sprengungen, Baustellenverkehr, ...) treffen werden. Viele Anrainer der Kohlstatt haben uns gegenüber diesbezügliche Befürchtungen geäußert.

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UVP Verfahren zum Pumpspeicherkraftwerk offiziell gestartet

Mit Schreiben vom 13. Februar 2013 hat das Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht, die Kundmachungsfrist für das UVP Verfahren zur Errichtung des Pumpspeicherkraftwerkes am Sonnstein eröffnet. Ansprechpartnerin beim Land Oö. ist:
Ing.in Mag.a Elisabeth Lepschy.

Hier können Sie das offizielle Kundmachungsschreiben nachlesen.

Hier finden Sie die Projektunterlagen (ACHTUNG: 345 MB).

Bis 29. März 2013 können die Unterlagen auch im Marktgemeindeamt Ebensee eingesehen werden.

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Fragenkatalog der BÜFE beantwortet

Situation in der Kohlstatt:

Wie gedenkt man dieser schon jetzt höchst problematischen Verkehrssituation zu begegnen?

Im Bauphasenbericht (Anlage B-01.03 der Einreichung - {ANMERKUNG der BÜFE: den Link zu den Projektunterlagen finden Sie hier} ist das genaue Verkehrsaufkommen (z.B.: Anzahl der LKW bzw. PKW Fahrten pro Tag) in den einzelnen Bauphasen über den Massentransport (Beilage 1-3 Massenermittlung Transportwege des

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Pumpspeicherkraftwerk vorerst auf Eis gelegt

Die OÖN berichteten am 11. Juni 2012, dass die Energie AG das Pumpspeicherkraftwerk (PSK) in Ebensee, und damit eine Investition von rund 150 Millionen Euro, auf Eis gelegt habe. Der Grund dafür sei die aufgeschobene Kapitalerhöhung der Energie AG durch das Land Oö. sowie das derzeitig ungünstige Verhältnis zwischen den erzielbaren europäischen Strommarktpreisen und den nationalen Erzeugungskosten.

Dazu muss man wissen, dass ein PSK  beim Hochpumpen des Wassers mehr Strom verbraucht, als es beim Ablassen produziert, das heißt ein PSK arbeitet nur dann wirtschaftlich und rechnet sich, wenn z.B.  mit preiswertem Nachtstrom das Wasser hochgepumpt und der gespeicherte Strom dann zu den verbrauchsintensiven Mittagszeiten teuer verkauft wird. Zur Zeit sind es vor allem die Solaranlagen in Deutschland, die mittlerweile in der Lage sind, genau diesen Mehrbedarf abzupuffern und somit den europäischen Spitzenstrompreis niedrig halten.

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Lokalaugenschein mit Landesrat Anschober in der Kohlstatt

AnschoberbesuchAm Mittwoch, den 9. Mai, besuchte Landesrat Rudi Anschober, Landesrat für Umwelt, Energie, Wasser und Konsumentenschutz, auf Einladung der BÜFE hin Ebensee, um sich persönlich vor Ort von der Straßensituation in der Kohlstatt ein Bild zu machen und die Bürgerliste über die neuesten Entwicklungen in Bezug auf das Pumpspeicherkraftwerk zu unterrichten.
Die BÜFE deponierte ihre Sorge um die zu erwartende Verkehrsbelastung in der Kohlstatt und verwies nochmals auf den Fragenkatalog, der aus unserer Sicht ehest möglich beantwortet werden sollte.
In einem Gespräch mit Dipl.-Ing. Höller von der Energie AG, leitender Ingenieur des Projektes, versicherte dieser übrigens, unsere Fragen im Rahmen der Umweltverträglichkeitserklärung der Energie AG zu beantworten.

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