Fachmarktzentrum

Anfrage zum Fachmarktzentrum, 1. Oktober 2012

Da manche Auflagen der Gemeinde von der Firma immotop umgesetzt wurden, andere aber nicht, stellte die BÜFE in der Gemeinderatssitzung vom 1. Oktober 2012 folgende Anfrage:

Gemäß §63a Oö. GemO stelle ich dem Bürgermeister der Gemeinde Ebensee folgende Anfrage:

1.) Wann und in welcher Form wurden die Bauwerber über die Forderungen von Seiten der Gemeinde (wie z.B. Einrückung des gesamten Projektes um ca. 3m weg vom Traundamm oder helle Schotterabdeckung anstelle von dunkler Folienabdeckung) informiert?

2.) Sind in der Baugenehmigung die Forderungen der Gemeinde enthalten?

3.) In wessen Zuständigkeit fällt die Überprüfung der Umsetzung dieser dem Projekt „Fachmarktzentrum“ auferlegten Forderungen von Seiten der Gemeinde?

4.) Inwieweit wurde und wird die tatsächliche Umsetzung dieser Forderungen überprüft?



Die BÜFE ist der Ansicht, dass die Gemeinde mit der Firma immotop am 7. Februar 2012, als der Bauausschuss gemeinsam mit den Architekten Hinterwirth und Zohner das Modell des FMZ begutachtet haben, folgende Auflagen erarbeitet haben:

  • Dem ÖEK entsprechend soll der Grünzug am Traundamm realisiert werden. Damit diese Baumreihe "Luft" bekommt, soll das FMZ um 3m vom Damm eingerückt werden.
  • Der Gehsteig des FMZ soll an den Traundamm angebunden werden (hier wurde von einer Rampe gesprochen).
  • Das Flachdach soll entgegen des Entwurfes nicht eine dunkle Foliendeckung, sondern eine helle Schotterabdeckung bekommen.
  • Die Dachfläche soll mittig auf einer Breite von ca 14m um 1,2m angehoben werden. (Strukturierung der Oberfläche)
  • Das angedachte Café soll Glasaußenwände - auch zur Traun hin - bekommen.
  • Die gestaltete "Kopffläche" des Baukörpers soll auf die Rückseite des FMZ Richtung Traundamm - zumindest auf Länge des Cafés weiter gezogen werden.
  • Die Lärmschutzmauer sollte durch eine durchlaufende Baumreihe bis zur Rindbachstraße "ergänzt" werden.


Sickermulde

Vor allem die Einrückung des gesamten Bauobjektes (inkl. Straße) vom Traundamm erscheint uns als nicht gegeben. Die jetzige Sickermulde ist an der engsten Stelle gerade mal 2,14m breit. Wäre das Projekt tatsächlich um 2 m eingerückt worden, dann wäre beim Erstentwurf die Straße direkt neben dem Dammfuß errichtet worden - das ist mehr als unwahrscheinlich!

Dass die Baumreihe 3m Abstand vom Dammfuß haben sollte, wird wohl bei der Überprüfung der Umweltauflagen auch noch zum Thema werden müssen ...

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