Ebenseer Schulen

Ebensees neue Schulstandorte

Schulausschussmitglieder BÜFEDie Visionen der BÜFE werden Wirklichkeit

Schon in unserer ersten Aussendung im September 2009 forderte die BÜFE „ein Schulzentrum an einem zukunftsfähigen Standort“.

Uns war immer klar, dass es nicht „nur“ um eine gemeinsame Hauptschule geht, sondern dass bei allen Überlegungen auch die Situation und Sanierungsbedürftigkeit der VS Ebensee, der Musikschule, die Erweiterung der Modeschule (Kooperationspartner der NMS/Neuen Mittelschule Ebensee) und die Turnsaalproblematik mit bedacht werden müssen.
Nach der — durch die BÜFE geforderten — Aufhebung des alten HS-Standortbeschlusses im Juni 2010 war der Weg frei und diesmal hat Ebensee alles richtig gemacht, in enger Kooperation mit dem Land Oö. und unter sofortiger Einbeziehung des Denkmalschutzes.

Und jetzt gibt es tatsächlich einen einstimmigen und zukunftsfähigen Beschluss aller Parteien, vom 30.8.2011, der lautet:
Neubau der HS/NMS (€ 4.350.000,-) und Landesmusikschule (€ 2.900.000,-) mit Turnsaal/Mehrzweckhalle (€ 1.270.000,-) auf dem Areal der HS 2, Pestalozzistraße
Sanierung der HS 1/NMS in der Solvaystraße, zukünftig genutzt als Volksschule (€ 1.970.000,-)
Erweiterung der Modeschule in Zusammenarbeit mit der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft)

Die BÜFE hat ein Pilotprojekt: „intensive Kooperation von Hauptschule/NMS mit Musikschule“ entwickelt, welches in Ebensee umgesetzt werden soll.
Daraus ergeben sich u.E. folgende Vorteile:

1. Kosteneinsparung: durch gemeinsame Nutzung von Räumlichkeiten und Ressourcen von HS/NMS, Landesmusikschule und Modeschule
2. Nachmittagsangebote an einem gemeinsamen Standort: Nachmittagsbetreuung + Musikschul-Unterricht an einem Standort
3. Grünflächenangebot: ca. 10.000 m² Grund der Gemeinde Ebensee am Pestalozziplatz ermöglichen eine „Schule im Grünen“
4. Turnsaalausbau: Der Pestalozzi-Turnsaal bleibt erhalten und wird weiter saniert. Zusätzlich wird ein neuer Turnsaal (Mehrzweckhalle) gebaut, um auch für den neu geschaffenen Sportzweig und die gute Vereinsarbeit die entsprechenden Bedingungen zu bieten.

Nach der Übersiedelung der NMS wird die Sanierung und Adaptierung der HS 1 (Solvaystraße/Schulte-Bau) für VS-Zwecke erfolgen.

Auch hieraus ergeben sich Vorteile:
Kosten-Einsparung: Während der Sanierung der HS 1 ist für die VS-SchülerInnen kein Ausweichquartier notwendig.
Denkmalschutz: Die bestehende Hülle kann den Vorgaben des Denkmalschutzes entsprechend erhalten werden. Es gibt genügend Räume für einen modernen VS-Unterricht. Der bestehende denkmalgeschützte Turnsaal hat Normmaße für den VS-Bedarf.
Grünfläche ausreichend vorhanden: Der Ankauf des Solvay-Grünstreifens im Jahr 2010 ermöglicht auch für die VS-Kinder viele Bewegungsangebote.
Bisherige Sanierungsmaßnahmen sind nicht vergeudet: Das bereits sanierte Erdgeschoß kann für die Volksschulnutzung unverändert übernommen werden. Im Gebäude kann eine 8-klassige Volksschule ohne Zubaumaßnahmen untergebracht werden.

In den Verhandlungen bei LRin Doris Hummer und mit LR Josef Ackerl sind wir folgenden Verhandlungsweg gegangen (VertreterInnen aller Parteien waren dabei):

Sofortige Maßnahmen:
Sanierung des Turnsaales in der derzeitigen Größe bei der ehemaligen HS 1
Sanierung der denkmalgeschützten Kastenfenster in der VS Ebensee
Durchführung von Brandschutzmaßnahmen

Spätere, gleichzeitig in die Wege geleitete Maßnahmen:
Neubau einer HS/NMS und einer Landesmusikschule auf dem Areal der ehemaligen HS 2
Sanierung der ehemaligen HS 1 für VS Zwecke und Übersiedlung der VS Ebensee in dieses Gebäude
Unterstützung der Modeschule bei der Erweiterung

Auch dem Land Oö. ist klar, dass Ebensee eine rasche Schullösung braucht. Das Unterrichten an verschiedenen Standorten macht den Schulalltag kompliziert.
Die Gemeinde wurde außerdem aufgefordert, ein Nachnutzungskonzept für die frei werdende VS Ebensee am Kirchenplatz zu erbringen. Hiermit rufen wir die Bevölkerung auf, gute Ideen und auch („verrückt“ erscheinende) Visionen einzubringen.

Es werden noch einige Verhandlungen folgen, alle Parteien rechnen aber mit einer raschen Turnsaal- (HS 1) und Fenstersanierung (VS Ebensee).
Für die „Großbaustelle“ (Neubau HS/NMS/Musikschule und Erweiterung der Modeschule) haben wir noch keinen Zeitplan vom Land Oö. erhalten — hier laufen die Gespräche zwischen LRin Doris Hummer und LR Josef Ackerl.

Wir von der BÜFE werden weiterhin mit ganzer Kraft an der Umsetzung unserer Schulbau-Visionen arbeiten und sind überzeugt, dass diese bald Wirklichkeit werden.

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