Archiv

Zukunftsschmiede 2014

zs plakat 2014 500kbAlle Ebenseerinnen und Ebenseer, die gerne mehr wissen, mehr 

fragen und mehr bewegen möchten, laden wir zur 4. 

Zukunftsschmiede herzlich ein:

 

Freitag, 13. Juni 2014

17.00 - 20.00 Uhr im Hotel Post

Eintritt frei

Veranstalter: Verein Bürgerliste für Ebensee (BÜFE)

„Hochwasser in Ebensee– Tendenz steigend?“

Verein Bürgerliste für Ebensee (BÜFE) lädt ein zur 4. Ebenseer Zukunftsschmiede

Die Ebenseer Zukunftsschmiede wurde ins Leben gerufen, um einen Rahmen für die Entwicklung von Ideen und Visionen, aber auch konkreter Maßnahmen abseits der Gemeindepolitik zu schaffen.

Nach den Themen „Mobilität“, „Gestaltung öffentlicher Räume“ und „Bürgerbeteiligung“ haben wir beschlossen, uns in der Zukunftsschmiede 2014 aus aktuellem Anlass mit dem Thema „Hochwasser“ zu beschäftigen.

 Wie in den Jahren zuvor hat die BÜFE Referenten eingeladen, die ihr Wissen mit uns teilen und die uns in unserem Bemühen für Ebensee ein Stück weiter bringen sollen.

HR Ing. Wilhelm Laimer, Leiter des Gewässerbezirks Gmunden, wird über die Projekte und Maßnahmen, die entlang der Oberen Traun geplant sind, berichten. Von Seiten der EU gibt es eine Hochwasserrichtlinie, die „Hochwasser-Risiko-Management-Pläne“ vorsieht und das Gebiet der Oberen Traun wurde als Pilotprojekt ausgewählt. Verschiedene Maßnahmen und Projekte, die Ebensee betreffen, bzw. die einen Einfluss auf das Risiko Ebensees bei Hochwasserereignissen haben, sind in Planung.

Wenn es um Maßnahmen zur Verringerung von Hochwasserrisiken geht, kommt man am Thema Raumplanung nicht vorbei. Neben der Freihaltung gefährdeter Gebiete von Bebauung ist vor allem eine an die Hochwassergefährdung angepasste Raumentwicklung innerhalb einer Gemeinde ein wichtiges Thema.

DI. Mario Hayder (REGIOPLAN INGENIEURE Salzburg GmbH, Ingenieurbüro für Raum- und Landschaftsplanung) wurde daher als 2. Referent zur Zukunftsschmiede eingeladen. Aus seiner langjährigen Erfahrung als Ortsplaner wird er zum Thema „Das Schutzgut Wasser in der örtlichen Raumplanung“ Möglichkeiten aufzeigen, die eine Gemeinde hat, um Hochwasserschäden vorzubeugen. Inwieweit kann eine Gemeinde raumplanerisch so agieren, dass bei Hochwasser-Ereignissen die Schäden so gering als möglich gehalten werden? Stichwort Versiegelung: Wie gehen wir mit unseren Böden – wichtigen Wasserspeichern – um? Inwieweit hat der Umgang mit Oberflächenwasser einen Einfluss auf Hochwasser-Risiken?

Die Impulsreferate sollen Ideen und Tipps für unsere Arbeit in und für Ebensee liefern, die Referenten stehen anschließend für Austausch und Diskussion zur Verfügung.

 

 

 

 

Drucken